29 Juli Teilen ist die höchste Form des Schöpfens. Lieben ist das einzige Prinzip, das bleibt.
Teilen ist die höchste Form des Schöpfens.
Lieben ist das letzte Prinzip, das allem Sinn verleiht.
Michael „Mike“ Kuhlmann
Künstler. Visionär. Unternehmer des Teilens. Erfinder der Mutterboden Kunst.
Mike Kuhlmann ist ein interdisziplinärer Vordenker an der Schnittstelle von Kunst, Ökonomie, Ökologie und Menschlichkeit. Als einer der bekanntesten Künstler Frankfurts, als Unternehmer, als Entwickler nachhaltiger Technologien und als geistiger Vater der Amorisation („Ich liebe, dafür bin ich“) schafft er seit über drei Jahrzehnten Werke, Strukturen und Konzepte, die sich dem Sinn des Lebens widmen: dem produktiven Teilen – mit Menschen, mit Mutter Erde, mit der Zukunft.
Vom kreativen Freigeist zum Brückenbauer zwischen Wirtschaft und Weltgewissen
Nach dem Abitur entschied sich Kuhlmann gegen den klassischen Weg an die Kunstakademie – und für die direkte Umsetzung seiner Vision. Er gründete die Werbeagentur DSB&K, führte sie zu großer nationaler Strahlkraft und verkaufte sie an die internationale WPP-Gruppe. Doch Ruhm und Reichtum waren für ihn kein Ziel. Stattdessen begann er, das Erfolgsprinzip der Natur – Kooperation, Kreislauf, Teilung – auf Wirtschaft, Kommunikation und Gesellschaft zu übertragen.
Propheten & Sharety: Das Prinzip des produktiven Teilens
Sein Projekt propheten entwickelte sich zu einem globalen Kommunikationswerk: Über 10.000 Werke von Kindern aus über 40 Ländern wurden zu Botschaftern für Wahrheit, Schönheit und Zukunft. propheten wurde die erste soziale Marke, die Produkte mit transparenten Sharety-Fees verknüpft. Diese Gelder fließen direkt und sichtbar in Projekte wie Schulen in Nepal, Traumaarbeit in Mosambik, Aufbauhilfe in Thailand, Hilfen im Irak, Kosovo, Haiti und Deutschland.
Aus propheten entstand sharety.org – eine offene Plattform für neue Formen des Gebens, Teilens und Gemeinwohl-Handelns. Schulen, Unternehmen, Künstler und Bürger finden hier Raum, um aus Überzeugung und mit Wirkung zu handeln. Mit der Aktion „Frankfurt teilt (:)“, dem Kinder Sharety Award oder hunderten kultureller Interventionen wurde Teilen zur gesellschaftlich verankerten Praxis.
Hab & Gut: Werte in Kommunikation übersetzen
1999 gründete Kuhlmann das wertegeleitete Kommunikationsnetzwerk Hab & Gut, das bis heute Organisationen, Marken und Stiftungen in Strategie, Design, Wirkung und Ethik berät. Für seine Arbeit wurde das Netzwerk u. a. 2010 in den USA mit dem Gold Award für die weltweit beste Non-Profit-Kampagne ausgezeichnet.
Technologische Vision: Inluxinlight und künstliche Photosynthese
Ab 2015 begann Mike Kuhlmann, gemeinsam mit Partnern und Wissenschaftlern, eine bahnbrechende Technologie zu entwickeln: inluxinlight – ein photonisches Reaktorsystem, das Luftmoleküle durch Licht in ihre Grundbestandteile auflöst und neue Lebensbausteine wie Aminosäuren erzeugt. Inspiriert vom Urey-Miller-Experiment gilt inluxinlight als technologischer Zwilling der Photosynthese. Seine poetisch-wissenschaftliche Beschreibung dieser Technologie veröffentlichte Kuhlmann 2017 im Buch „Die Sterne des kleinen Prinzen“.
Mutterboden Kunst: Die Wiederentdeckung der Erde als lebendiges Wesen
Seit 2024 konzentriert sich Kuhlmann auf seine bislang umfassendste Initiative: die Mutterboden Kunst.
Zentraler Stoff dieses Werks ist Phytohumin – eine hochreine, pflanzenbasierte Huminsäure, die durch künstliche Phytosynthese gewonnen wird. Phytohumin regeneriert Böden, fördert Humusaufbau, speichert Wasser, verbessert Wurzelwachstum, reduziert Stickstoffbedarf und stabilisiert den Kohlenstoffkreislauf. Es ist das Lebenselixier der Erde– stofflich, ethisch und symbolisch.
Mutterboden Kunst ist dabei mehr als ein Appell – es ist ein Systemwechselprogramm.
Es schlägt Brücken zwischen Wissenschaft und Landwirtschaft, zwischen Poesie und Praxis, zwischen Technik und Liebe. Denn ohne Humin- und Fulvinsäuren verliert unsere Landwirtschaft ihre Vitalität, ihre Speicherfähigkeit, ihre Zukunft.
Die Erkenntnis ist klar: Fruchtbarer Mutterboden ist keine Selbstverständlichkeit – er ist unsere Lebensversicherung.
Doch in Verwaltungen, Behörden und Agrarverbänden fehlt oft das Wissen um diese Zusammenhänge. Mutterboden Kunst tritt an, um aufzuklären, zu inspirieren und konkrete Lösungen anzubieten.
Philosophie: Amorisation – vom Homo Sapiens zum Homo Amori
Im Zentrum all seines Schaffens steht Kuhlmanns persönliche Philosophie:
Amorisation – die Wandlung des Menschen vom wissenden Wesen (Homo Sapiens) zum liebenden Wesen (Homo Amori).
Sein Leitgedanke:
„amo: ideo sum – Ich liebe, dafür bin ich.“
Diese Haltung ist für ihn keine spirituelle Metapher, sondern ein Handlungsprinzip. Es prägt seine Projekte, seine Kommunikation, seine unternehmerischen Entscheidungen – und seine Kunst.
Verbindungen, Wirkung und Anerkennung
Mike Kuhlmann ist eng vernetzt mit Persönlichkeiten wie Stefanie Graf, Andre Agassi (der auch seine Kunst sammelt), dem Dalai Lama und Eintracht-Präsident Peter Fischer. Er hat mit Regierungen und Kulturministerien in der Türkei, Thailand, Serbien und Deutschland gearbeitet, Ausstellungen in aller Welt gezeigt und soziale Projekte initiiert.
Seit Juli 2025 ist er Mitglied im Stiftungsrat der Sir Peter Ustinov Stiftung und engagiert sich dort für Bildungsprojekte, Empathieförderung und globale Humanität.
Fazit: Ein Produzent von Zukunftsblaupausen
Mike Kuhlmann ist ein unermüdlicher Produzent von Blaupausen für eine regenerierende, gerechte und liebevolle Welt.
Er denkt in Stoffkreisläufen und Kindergesichtern, in Lichtquanten und Gesetzestexten, in Kampagnen und Kunstwerken. Seine Projekte sind immer konkret – und zugleich radikal visionär.
Ob als Künstler, Unternehmer, Erzähler, Wissenschaftler oder Philosoph:
Mike Kuhlmann steht für eine Haltung, die das 21. Jahrhundert braucht.
Teilen ist kein Verlust. Es ist die höchste Form des Schöpfens.
Lieben ist kein Ideal. Es ist das einzige Prinzip, das bleibt.
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